So wars bei den Weltmeisterschaften O35 - O65 in Vancouver, Kanada
11.09.2011 - Als Teil der deutschen Delegation reiste Wang Ye Ende August dieses Jahres zu den Badminton Weltmeisterschaften O35 - O65 nach Vanvouver, Kanada, und verbrachte dort eine erlebnisreiche und sehr interessante Zeit.

Im Einzel traf Ye in der ersten Runde auf die Dänin Lone Knudsen, die sich in Topform präsentierte. Ye rang ihrer Gegnerin viel ab, gewann den ersten Satz klar mit 21:10 und zwang die Dänin so in den einzigen dritten Satz, den diese im Verlauf der Weltmeisterschaft spielen musste. Durch fehlende Ausdauer musste sich Ye leider nach dem dritten Satz geschlagen geben (10-21 21-17 21-7). Die Dänin unterlag später im Halbfinale der Japanerin Kumiko Kushiyama.
Im Doppel trat Wang Ye mit der Chinesin Xin Zhou an und gewann ihr Auftaktspiel souverän in zwei Sätzen (21-1 21-4). In der nächsten Runde traf das Gespann auf das technisch brilliante Team Kumiko Kushiyama/Chika Tanifuji aus Japan und kämpfte sich nach einem verlorenen ersten Satz wieder ins Spiel und erzwangen so einen dritten Satz, der leider verloren wurde (21-14 19-21 21-14).
In der dritten Disziplin (Mixed), in der Wang Ye an den Start ging, paßte die Chemie der beiden Spieler leider gar nicht. Gegen die Gegner aus Indien (Rajesh Nijhon/Alaknanda Ashok) konnten Wang Ye und Bernd Schwitzgebel noch klar gewinnen (21-8 21-11), die darauf folgende Partie gegen die beiden Spieler aus Taiwan ging jedoch leider ebenso deutlich verloren (21-13 21-8).
Dennoch zeigte sich Wang Ye mit dem Verlauf der Spiele zufrieden und genoß die Weltmeisterschaft mit dem schönen Rahmenprogramm ("zum Abschluss haben wir auch richtig gefeiert mit Buffet, Wein und viel Tanz!") in vollen Zügen.

Nach dem Abschluss der Weltmeisterschaften nutze Wang Ye die Gelegenheit Land und Leute besser kennenzulernen und hängte ein paar Tage Urlaub an. Mit Zelt und Schlafsack im Gepäck verbrachte sie sechs Tage auf Vancouver Island und drei Tage in den Bergen. Das Zelt stellte sie zumeist am Meer oder an einem See auf, beobachtete auf Wale, Bären und Seelöwen und zeigte sich sehr beeindruckt von der Natur. Von Vancouver aus ist es nur eine halbe Stunde in die schönen, von Schnee bedeckten Berge. Ein Abstecher ins olympische Dorf der Winterspiele von 2010 durfte natürlich nicht fehlen. Wang Yes Fazit: "Vancouver ist eine Stadt, die alles bietet, was man braucht: Meer, Berge, gutes Essen, nette Menschen. Kanada ist ein Traumland, es lohnt sich einmal hinzufahren!"

von Silke Kapper
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Das deutsche Team bei den Weltmeisterschaften in Vancouver