Bericht
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Am Ende der Saison 2005/06 konnte die Abteilung nach langer Zeit endlich einmal wieder eine Mannschaftsmeisterschaft feiern. Die zweite Mannschaft dominierte deutlich die Kreisliga, wurde souverän Meister und darf nun in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga antreten. Zu hoffen bleibt, dass sie dann dort nicht auf Wiesloch 1 trifft, denn deren Nichtabstieg als Vorletzte der Landesliga in die Bezirksliga ist leider auch Wochen nach Saisonende noch immer nicht „amtlich“. „Jenseits von Gut und Böse“ agierte die dritte Mannschaft in der Kreisliga. Sie konnte sich, bereichert um ehemalige JugendspielerInnen und NeueinsteigerInnen, einen respektablen Mittelplatz sichern.
Obwohl gerade im Kinderbereich das Training ( fast zu ) gut besucht ist, langte es nicht für eine Schülermannschaft aus eigenem Bestand. Hier ging die Abteilung eine Spielgemeinschaft mit dem Turnierverein des Racket Centers Nussloch ein. In der Runde gab es dann bei starker Konkurrenz nur wenig Punkte aber viel Erfahrung zu gewinnen. Positiver gestaltete sich die Bilanz in den Einzelwettbewerben, insbesondere den Ranglistenturnieren. Von diesen können gute Platzierungen und Qualifikationen bis hinauf auf die baden-württembergische und die südostdeutsche Ebene vermeldet werden.
Gefreut hat sich die Abteilung auch über die
Würdigung ihres langjährigen Engagements im „Ferienspass“-Programm durch die
Stadt Wiesloch. Aber auch der eigenen Abteilungsjugend wurde interessante
Abwechslung geboten. Der letztjährige Schwedenbesuch im Rahmen eines
Sportjugendaustausches des Rhein-Neckar-Kreises wird sicherlich allen
TeilnehmerInnen in bester Erinnerung bleiben. Vom 5. – 11.8. können sie sich
dann in diesem Jahr als gute Gastgeber zeigen.
Der angekündigte Sportbesuch in Wieslochs polnischer Partnerstadt Zabkowice ließ
sich leider – noch(?) – nicht realisieren. Mit der französischen Partnerstadt
Fontenay sollen in diesem Jahr erste Gespräche über einen Badmintonaustausch
stattfinden.
Eine - gelungene - Premiere war auch die Beteiligung am Wieslocher Weihnachtsmarkt. Ursprünglich lediglich zur Aufbesserung der Abteilungsfinanzen gedacht, ergab sich dann zwanglos der begrüßenswerte Nebeneffekt der Gemeinschaftsstärkung: SpielerInnen aus allen Bereichen (Jugend, Freizeit, Aktive) engagierten sich gleichermaßen und miteinander. Schön, wenn wir das auch in Zukunft bei anderen Gelegenheiten wiederholen könnten!
Stefan Fürstenau