Wieslochs größter Verein stellte seine sportlichen Leistungen unter Beweis

139 Sportlerinnen und Sportler in die TSG-Meistertafel aufgenommen

 

Die diesjährige Meisterschaftsfeier der Wieslocher Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) im TSG-Vereinsheim begann mit einer Entschuldigung des Vorsitzenden Manfred Walter, denn "viele der heute 139 zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler können heute nicht hier sein - sie sind auf Wettkämpfen. "Fast alle, genau 135 von ihnen, werden am 19. Mai auch bei der städtischen Sportlerehrung im Palatin ausgezeichnet." Walter begrüßte die Anwesenden, bedauerte dass "unser Vize-Weltmeister Eyüp Soylu nicht hier ist", erwähnte die Presse mit dem Hinweis, "tue Gutes und berichte darüber", und erwähnte besonders Oberbürgermeister Dirk Elkemann, für die Startnummer 1 beim TSG-Stadtlauf am 23. April wieder reserviert sei, allerdings "koste die Nr. 1 das Doppelte." Und um Kosten gehe es auch beim "Großen Bulli-Abenteuer - TSG-Abend mit Peter Gebhard" am 10. März in der Mensa des Gymnasiums, denn "alle Einnahmen kommen der TSG-Jugend zu Gute.

 

Obwohl er nicht gewonnen habe, hat der OB noch seine Startnummer 1 vom letzten Jahr. Als größter Wieslocher Verein stelle die TSG ihre Leistungen ständig unter Beweis, und das gelte vor allem für die Langstrecken-Athleten und Schwimmer, die heute wieder wegen Wettkämpfen nicht hier sind. Für seine Bemerkung dass man bei den Schwimmern bereits ab Jahrgang 1991 "Masters" ist gab es eine einfache Erklärung. Master hört sich besser an als Senioren. Und für seine Frage zu Eyüp Soylus Erfolgen "was ist Sambo" gab es später eine Erklärung. Der OB begrüßte und gratulierte allen zu Ehrenden für ihre Leistungen, erwähnte den Zusammenalt bei Sport in der Gruppe, und begrüßte vor allem "alle die sonst nicht geehrt werden", die Ehrenamtlichen, Trainer und Betreuer sowie alle "die den Verein am Laufen halten, ebenso auch die Familien, die Eltern, die ihre Kinder zum Training und zu Wettkämpfen fahren - "alle wünsche ich auch für die Zukunft viel Erfolg." Und bevor die anwesenden der 139 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet wurden, ehrte der Vorsitzende noch seinen Vorgänger im Amt, Karl Walter, "ohne ihn wäre die TSG nicht so groß und bedeutend."

 

Die sportlichen Erfolge der 139 zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler sind in Nr. 1 für Januar bis März 2017 der TSG-Vereinsbrille ausgiebig beschrieben und werden hier nicht mehr erwähnt.

 

Bei der traditionellen Schätzung, diesmal "wieviel Marmeladen-Portionen sind im großen Glas" wurden wieder zehn Gewinne verteilt - die richtige Zahl war 161 und dafür gab es als ersten Platz zwei VIP-Bulli-Abenteuerkarten mit Getränken. Weitere Preise waren z.B. ein Alfi-Thermoskanne TSG-Schaal und TSG-Schirm sowie für die Leseratten den "Kleinen Prinz."

 

Auch auf die Frage von OB Elkemann "Was ist Sambo?" in der Judo-Abteilung auch gleich die Antwort, denn Eyüp Soylu, der seit Jahren auf Judo-Weltmeisterschaften zu Hause ist, wurde diesmal Vize-Weltmeister (Sambo 100kg), zweimal Deutscher Einzelmeister (Sambo 100kg und 90kg) sowie dritter Deutscher Einzelmeister (Judo 100kg). Während Judo seine Wurzeln in Japan hat, wurde Sambo ab 1923 in der Russischen Armee entwickelt. Es hat seine Wurzeln im japanischen Judo/Jiu-Jitsu sowie in den traditionellen Kampf- und Ringerkünsten Europas und des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion. Sport-Sambo ist ein Wettkampf mit ähnlichen Regeln wie im Judo oder olympischen Freistilringen. Erlaubt sind Würfe, Fixierung des Gegners am Boden und Hebel auf Arme und Beine. Würgegriffe sind im Gegensatz zu Judo verboten. Die ersten Deutschen Sambo-Meisterschaften wurden im Jahr 2002 in Itzehoe ausgetragen. Seitdem werden sie jährlich in den Disziplinen Sport-Sambo und Combat-Sambo veranstaltet. Beim Combat-Sambo tragen die Wettkämpfer Kopfschutz, Zahnschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und Handschuhe. Die Regeln lassen erheblich mehr Spielraum als jene des Sport-Sambo. Erlaubt sind neben Würfen, Fixierungen und Hebeln auch Schläge und Tritte sowie Würgegriffe.