21. Wieslocher Stadtlauf der TSG Wiesloch
Erneuter Teilnehmerrekord beim beliebten Volkslauf

Wohl selten war ein Läufer beim Wieslocher Stadtlauf so dominant. Bereits nach der ersten kleineren Schleife auf der insgesamt zehn Kilometer langen Strecke war der Läufer mit der Nummer 736, Tobias Balthesen vom Runners-Point Heidelberg, allein auf weiter Flur. Ein Start-Ziel-Sieg konnten die Verantwortlichen um Hauptorganisator Karl Walter vermelden, nach 33 Minuten und 24 Sekunden war Balthesen im Ziel. Erst knappe zwei Minuten später folgten die Plätze zwei und drei bei den Männern.


Die schnellste Läuferin war einmal mehr Fabienne Amrhein (37:48 min), die für die MTG Mannheim startet, aber in Wiesloch wohnt und bei den Frauen wohl auf den ersten Platz abonniert zu sein scheint.


Mit bangem Blick schauten am Morgen zum Start des Hauptlaufes Oberbürgermeister Franz Schaidhammer als Schirmherr und Manfred Walter als TSG-Vorsitzender gen Himmel. Es sollte, bis zur Siegerehrung und dem zweiten Teil der Schüler- und Bambinläufe, jedoch trocken bleiben, das Teilnehmerfeld mit erneuter Rekordzahl fand optimale Bedingungen vor.


Das Großereignis im Wald-Stadion entwickelte sich einmal mehr zum Familientag mit echtem Volksfestcharakter und pünktlich um 13 Uhr stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Die Bambini- und Schülerläufe wurden gestartet und zur Freude unzähliger Eltern machten sich die jüngsten Läufer mit großem Eifer auf die unterschiedlich langen Strecken. Da konnte gegen Ende auch das typische Aprilwetter nicht für Unmut sorgen.
Engelbert Franz als technischem Leiter (seine Bestzeit beim Stadtlauf ist weiterhin unerreicht) und seinem Team von der TSG gelang es, die Nachwuchsathleten im Zaum zu halten, durch eine Optimierung innerhalb der Organisation konnte das Teilnehmerfeld entflochten werden und so durften sich später alle als Belohnung ihre T-Shirts, die so genannten „Rützchen“, abholen. Für die Starter über die zehn Kilometer am Morgen warteten im Ziel Getränke und selbstredend auch die Brezel vom Hauptsponsor, der "Bäckerei Rutz". Das teilnehmerstärkste Feld kam in diesem Jahr vom Florapark Wagner (150 Starter), gefolgt von der Sparkasse Heidelberg (113 Starter) und den Schlossstraßen-Rennmäusen (62 Starter).


Beim beliebten Volkslauf stand für die meisten erneut der olympische Gedanke im Mittelpunkt. Bestes Beispiel hierfür ist Erika Krüger. Sie ist Jahrgang 1935 und erreichte bestens gelaunt nach hervorragender Zeit (1 Stunde 7 Minuten) das Ziel. Bester Läufer der TSG-Wiesloch, insgesamt Viertplatzierter und damit bester Starter in seiner Altersklasse war das stellvertretende TSG-Vorstandsmitglied Jens Walter. „Als Lokalmatador muss ich hier natürlich dabei sein“, meinte er augenzwinkernd. In guter Form scheint er ebenfalls zu sein, denn nach nur 36 Minuten, zwei Sekunden und angefeuert von den adretten Cheerleadern, überquerte Jens Walter die Ziellinie.


Bei der Siegerehrung dankte der Vorsitzende Manfred Walter allen Helfern und den Sponsoren, ohne die eine solche Großveranstaltung nicht zu bewältigen wäre. Er erwähnte hierbei besonders die Bäckerei Rutz, Sparkasse Heidelberg / Wiesloch und REWE.

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