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Selbstverteidigung Bambini -- Selbstverteidigung Kinder -- Judo- Anfängerkurse Historie zu 40 Jahre Judo Wiesloch
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Ju Jitsu macht Kinder stark gegen Gewalt! Kinder brauchen eigene Konzepte!
Kinder und Selbstverteidigung ? "...Kinder im Grundschulalter haben doch sowieso keine Chance sich gegen einen Erwachsenen zu wehren. Das macht doch alles nur noch schlimmer! Am besten es wehrt sich gar nicht..." "...Nach einem SV-Kurs glauben die Kinder doch mit einem Erwachsenen fertig zu werden und laufen nicht weg, solange sie noch können. Die werden doch mit einem völlig überzogenem Selbstbewusstsein auf die Straße geschickt..." "...Wenn ein Kind missbraucht wird kann es sich doch sowieso nicht körperlich wehren. Das läuft ja meist nicht auf der Gewaltebene ab. Sondern das Kind wird massiv psychisch unter Druck gesetzt..." Ähnliche Argumente wurden auch in den Anfängen der Frauenselbstverteidigung als Gegenargument gebracht. Erfahrungsberichte betroffener Frauen, Zeitungsartikel und die Statistiken der Polizei haben diese Argumente inzwischen großteils entkräftet. In der Kinderselbstverteidigung ist diese Problematik noch viel ausgeprägter und mit entsprechendem Verantwortungsbewusstsein zu behandeln. Selbstverständlich hat ein Kind nur wenig Chancen gegenüber einem Erwachsenen. Aber soll es diese wenigen Möglichkeiten nicht nutzen?
Haben sie schon mal versucht ein 6-jähriges festzuhalten oder irgendwohin zu tragen, das um sich schlägt, tobt, kratzt, beißt, sich windet und dabei "schreit wie am Spieß"?
Dann wissen Sie, wovon wir reden. Kinder und Selbstverteidigung - ein Schlagwort, ein leider sehr aktuelles. Aber was ist eigentlich damit gemeint? Je nach Antwort ergibt sich ein anderes Konzept und eine anderes Vorgehensweise für Selbstverteidigungskurse für Kinder. Wir bieten eine Mischung von Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, die sich gegenseitig bedingt und auch unterstützt. Dass es 100% Sicherheit nicht gibt, ist uns klar und wird in den Kursen auch so vermittelt. Aber vielleicht reicht ja im Einzelfall schon das eine oder andere Prozent. Auf diese Hoffnung bauen wir!
Welcher Gewalt sind Kinder ausgesetzt?
-- Gewalt durch die
Gruppe gleichaltriger Kinder
--
Gewalt durch Erwachsene
oder größere Jugendliche Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bereich in der Kinder-Selbstverteidigung. Eltern sind unsere wichtigsten Verbündeten, wenn es darum geht, Kinder zu schützen und zu befähigen, sich zu wehren. Tatsache ist, dass bestimmte Verhaltensweisen im Umgang mit Mädchen und Jungen die Hilflosigkeit der Kinder erhöhen und die Gefahr von Angriffen und / oder sexuellem Missbrauch begünstigen können.
Angstfrei und selbstbewusst
– dies ist für die heutigen Kinder und Jugendliche sehr wichtig. Leider ist es
schon Alltag geworden, dass Schlägereien oder sogar Überfälle auf dem Schulhof
passieren. Daher ist es wichtig, dass die heutigen Kinder lernen, angstfrei und
selbstbewusst zu sein. Viele Eltern interessieren sich aus diesem Grund für
Selbstverteidigungskurse oder Sicherheitskurse Gewalt ist leider auch an Schule
an der Tagesordnung. Schlägereien, Mobbing von Schülern oder gar Gewalttaten auf
dem Pausenhof. Wie kann sich Ihr Kind schützen und was kann es tun, um sich zu
wehren oder zu schützen? Um diese Fragen zu klären, haben viele Eltern das
Interesse ihre Kinder an Selbstverteidigungskuren oder Sicherheitskursen
teilnehmen zu lassen. Selbstverständlich sollte in jedem Kurs auch gezeigt werden, wie man um Hilfe schreien kann, wie man Hilfe holen kann, welche Möglichkeiten es gibt, den Täter durch Aktion zu verunsichern. Am besten ist es, wenn Kinder lernen, Konfliktsituationen im voraus zu erkennen und Lösungen zu finden. Wichtig ist, dass Kinder die Körpersprache richtig deuten können und ihren Gefühlen trauen. „Nein“ zu sagen, fällt vielen Kindern schwer, da Erwachsene als Autoritätspersonen angesehen werden und das, was sie sagen, von Kindern ernst genommen wird. Selbstbewusstsein schützt Kinder vor Übergriffen, da Täter sich häufig an unsichere und schüchterne Kinder wenden. Ein gesundes Selbstvertrauen schafft nicht nur Sicherheit, sondern schenkt Ihrem Kind auch Stärke. Sehr häufig sind Täter auch Verwandte, klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass auch Verwandte oder Freunde möglicherweise etwas Böses wollen. Dies sollte kein Tabuthema sein. Leider sind viele Missbrauchsfälle bekannt, in denen der Täter aus der nahen Verwandtschaft oder aus dem Freundeskreis kam. Sprechen Sie offen, aber trotzdem kindgerecht über solche Themen. Ganz wichtig, Ihr Kind hat niemals Schuld daran, wenn ihm etwas zustößt. Kein Kurs der Welt kann dies verhindern. Also denken Sie daran, auch wenn alles richtig gemacht wird, kann es trotzdem zu Gewalttaten kommen.
Durch nichts ist das
vertrauensvolle Verhältnis eines Kindes zu seinen Eltern zu ersetzen.
Selbstverteidigung stärkt und schützt Kinder Diese Erkenntnis lässt sich auch auf Kinder übertragen, wobei in den Selbstverteidigungskursen für Kinder das Kämpfen mit dem Angreifer eine untergeordnete Rolle spielt. Weit wichtiger ist es Gefahren zu erkennen, gefahrenträchtige Situationen zu vermeiden, sowie falsches Auftreten, das Übergriffe provozieren könnte, zu unterlassen. Prävention und Schutz vor sexuellem Missbrauch sind nur Teilziele der Selbstverteidigungskurse, denn weit häufiger werden Kinder von Gleichaltrigen angegriffen, geschlagen, gequält und gemobbt. Gestärktes Selbstbewusstsein und brauchbare Verhaltensweisen schützen Kinder vor solchen alltäglichen Sticheleien, Erpressungen und Kränkungen.
Auch Eltern müssen mitmachen!
Selbstsicherheit und
selbstbewusstes Auftreten. Bedürfnisse klar und deutlich ausdrücken können, sich
gegenüber anderen behaupten, nicht jeder Aufforderung bedenkenlos folgen, sind
einige Lernziele der Selbstverteidigungskurse. Diese neu gewonnen Fähigkeiten
können das Miteinander zwischen Eltern und Kindern empfindlich verändern. Der
bisher folgsame Junge und das brave Mädchen kommen vielleicht nicht mehr jeder
Anordnung der Eltern nach. Sie verlangen Argumente und Begründungen, weil sie
aus Überzeugung handeln wollen. Auf solche Veränderungen müssen Eltern
vorbereitet werden, daher soll ein Einführungselternabend ihnen die Schwerpunkte
des Kurses vorstellen und eventuelle Verhaltensänderungen der Kinder ansprechen.
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