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Deutsche Meisterschaften der Jugend am 02.-03.05.2009 in Hülsede

Im niedersächsischen Hülsede, in der Nähe von Hannover, wurden die Deutschen Prellball-Meisterschaften der Jugend 2009 ausgetragen, die vom Deutschen Turnerbund veranstaltet werden. Mit dem Gewinn der Süddeutschen Regionalmeisterschaft qualifizierte sich die TSG Wiesloch mit ihrer männlichen Jugend elf bis 14 Jahre für diesen Wettbewerb. Ein Blick auf die Meisterlisten der letzten 35 Jahre zeigt, dass über alle Altersklassen hinweg der Süden gerade mal zwölf Prozent der Deutschen Meister stellen konnte. So war auch die Mannschaft mit Abraham Eller, Sinan Kahraman, Daniel Knorr und Christian Weiß darauf eingestellt, auf sehr spielstarke Vereine aus dem Norden zu treffen.

Diese Erwartungen trafen dann auch ein. Konnte man im ersten Spiel der Vorrunde gegen den zweiten Südvertreter TV Freiburg-St. Georgen noch klar gewinnen, war der letztjährige Meister TV Mahndorf der erwartet schwere Gegner, dem man mit zehn Bällen den Sieg überlassen musste. Das beste Spiel zeigte dann die TSG gegen den neuen Deutschen Meister aus Markoldendorf, der sich erst am Schluss einen Vorsprung mit sechs Bällen erspielen konnte. Mit der gezeigten Leistung keimten die Hoffnungen, dass man sich mit einem Sieg gegen den TV Berkenbaum für die Zwischenrunde qualifizieren kann. Leider ging auch dieses Spiel wieder in den Schlussminuten knapp verloren und so musste man am nächsten Tag in die Spiele um die Plätze sieben bis zehn.

Dort traf die TSG auf den dritten Südvertreter TV Rieschweiler, den man in Wiesloch noch knapp bezwingen konnte. Nach einer Pausenführung gab es mit dem Seitenwechsel einen Bruch im Wieslocher Spiel und es gelang gar nichts mehr. Am Ende verlor man dieses Spiel mit drei Bällen und traf dann wieder auf Freiburg im Spiel um Platz neun, das wiederum deutlich gewonnen wurde.

Das Wochenende in Niedersachsen brachte jedenfalls neben der sportlichen Herausforderung durch die besten Prellball-Mannschaften eine gute Gelegenheit, hochklassige Jugendspiele bei einer tollen Stimmung zu beobachten, die durch die Zuschauer und die Spieler in der Halle verbreitet wurde.

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