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Deutsche Meisterschaft der Jugend in Sottrum

Da im Bus der Südmannschaften (mit Waiblingen, Weiler, Babenhausen, Freiburg und Wuchzenhofen) kein Platz mehr frei war, fuhren Abra, Chrissi, David und Sinan zusammen mit Diethelm und Hannes per Auto am Freitag nach Sottrum bei Bremen. Erwartungsgemä&szuml; trafen wir dann auch lange vor den anderen im "Naturerlebnishaus" ein, in dem sich die meisten südlichen Mannschaften (bis auf Rieschweiler und Ludwigshafen) einquartierten, hierbei danke an Anja von Waiblingen für die Organisation.

Am nächsten Morgen ging es dann in Sottrum los. Die männliche Jugend fing erst um 14 Uhr an zu spielen, daher schauten wir uns ein paar der Spiele der SchülerInnen an, flanierten durch Sottrum, unsere Jugend kaufte sich Babybrei (die Sonne schien, ein sehr schneller Hitzestich...) und Badehosen für das direkt bei der Halle liegende Freibad und die Jungs bestanden darauf, noch vor ihrem ersten Spiel schwimmen zu gehen. Nach Begrüssung und Einlauf begannen dann unsere Spiele in der Gruppe G mit Bonn (Platz 2 Westen), Mahndorf (Platz 3 Norden), Markoldendorf (Platz 1 Norden) und Waiblingen (Platz 1 Süden).

Im ersten Spiel mussten wir gleich gegen Waiblingen ran, die nur zu dritt antraten. Daher rechneten wir uns Chancen aus (auf den Süddeutschen verloren wir gegen die Vollbesetzung nur mit 4 Bällen). Die erste Halbzeit verlief auch recht vielversprechend, das Spiel war im Wesentlichen ausgeglichen und wir lagen zeitweise sogar mit ein paar Bällen in Führung. In der zweiten Halbzeit nahmen dann aber die Annahmeungenauigkeiten und die Schlagfehler aus dem Feld deutlich zu. Es gelang unseren Jungs nicht, aus der vermeintlichen Schwäche der Waiblinger einen Nutzen zu ziehen. Am Ende ging das Spiel dann mit 36:29 deutlich verloren. Positiv war (und das nicht nur in diesem Spiel), dass unsere Gegner zwar wussten, dass David am unerfahrensten war, er sich aber immer recht schhnell so auf das Angriffsspiel einstellen konnte, dass kein permanentes Spiel auf ihn zustande kam. Im Spiel gegen Bonn konnten wir dagegen gar nicht auftrumpfen. Weder Chrissi noch Abra konnten ihre Schläge genau genug rüberbringen, um die Annahmeschwächen der Bonner aufzudecken (zumindest nicht häufig genug). Die angenommenen Bälle gingen meist direkt zurück zum Gegner, der seine Chancen dann zu nutzen wusste. Besonders das Stellungsspiel unserer Vier zeichnet sich noch vor allem durch sehr gro&szumle Lücken aus. Entsprechend verloren wir mit 27:37. Gegen den Dritten des Nordens, Mahndorf, zeigten wir unser bestes Spiel: Chrissis Angaben waren so genau, dass wir das Spiel über meist nur mit 2-3 Bällen hinten lagen. Leider war unsere Annahme der schnellen Bälle des Mahndorfer Schlagmanns nämlich auch nicht besser als umgekehrt. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit schafften wir mit ein paar guten Spielzügen dann den Ausgleich, der auch ein wenig gehalten werden konnte. Gegen Ende zeigten dann David und Sinan Nerven und machten ein paar einfache Fehler und Chrissi fiel durch viel zu hektische Angaben in die "Panik" ein. Diese waren zwar keine Fehler, erlaubten aber den Mahndorfern eine sichere Annahme und dank Schlagmann sofort nachfolgende Punkte. Abra und Chrissi spielten zudem aus dem Feld konsequent auf die starke Hand des Mahndorfer Mittelmanns (man stelle sich den Blutdruck von uns zwei Betreuern vor...) uns so verloren wir knapp mit 34:32. Das letzte Gruppenspiel ging gegen Markoldendorf, den späteren deutschen Meister. Die zeigten unseren Jungs mal, wie man es richtig macht und gewannen unspektakulär mit 29:41. Damit lagen wir auf Platz 5 der Gruppe G hinter Markoldendorf, Bonn, Waiblingen und Mahndorf.

In der anderen Gruppe schaffte es aus dem Süden überraschend Ludwigshafen auf Platz 2 hinter Linden-Dahlhauser und noch vor Gundernhausen, Aschen-Strang und Vegesacker. Und man muss sagen, der zweite Platz war absolut verdient.

Am zweiten Tag ging es dann noch darum, auf welchem der Plätze 7-10 wir uns einsortieren durften. Zunächst spielten wir gegen Aschen-Strang, doch unsere Jungs waren irgendwo anders, aber nicht beim Spiel. Wie so häufig zeigten sie keinerlei Wille, für den Gewinn zu kämpfen uns liessen sich komplett überrumpeln. Das Spiel ging 47:27 aus. Im Spiel um Platz 9 spielten wir letztendlich gegen Vegesacker. Die hatten schon alle anderen Spiele überdeutlich verloren und stellen auch unsere Vier vor keine anstrengende Aufgabe, so dass am Ende doch noch ein Spiel gewonnen wurde, und zwar mit 27:39.

Die anderen Südmannschaften schlugen sich besser: Waiblingen sortierte sich auf Platz 6 ein und Ludwigshafen schaffte auch an Tag 2 durch teilweise grandioses Spiel sogar Platz 3. Gratulation an die zwei Mannschaften! Meister wurde Markoldendorf vor Linden-Dahlhauser. Das Finale wurde leider im wesentlichen nach den alten Regeln gespielt, wodurch sich kein sonderlich interessantes Spiel entwickeln konnte. Erwähnenswert ist weiterhin, dass Rieschweiler mit einer starken Leistung deutscher Meister der männlichen Schüler wurde und Weiler sich bei den weiblichen Schülerinnen im Finale nur knapp den Mädels aus Hülsede geschlagen geben musste. Im nächsten Jahr sind die Deutschen in Ludwigshafen, wir hoffen darauf, dass wir dort mehr Erfolg haben werden.

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