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8. bei den Deutschen Meisterschaften

Die 49. Deutschen Jugendmeisterschaften fanden um die Ecke in Ludwigshafen statt. Unsere Jugend (Abra, Chrissi, David und Niklas) startete als Erster des Südens in der einfacheren Gruppe mit Bonn, Essen-Altendorf, Markoldendorf und Rieschweiler.

Wir mussten mindestens zwei Spiele gewinnen, um am Sonntag die Möglichkeit zu haben, um die Plätze 1-6 spielen zu können. Die besten Chancen hatten wir uns gegen Rieschweiler und Essen-Altendorf ausgemalt, das waren auch gleich die ersten zwei Spiele. Gegen Rieschweiler taten sich unsere Jungs schon ungeheuer schwer. Dieses Spiel sollte symptomatisch sein für alle anderen folgenden Spiele dieses Tages: Beinahe nicht existente Annahme, verstellte Bälle, ungenügende Angabe und ineffizienter Schlag aus dem Spiel. Im Vergleich zu den Süddeutschen Meisterschaften, in denen wir super gespielt haben, eine Katastrophe. Rieschweiler schien es aber auch nicht besonders darauf anzulegen, unsere Vier zu schlagen, schaffte es aber zumindest, das Spiel ausgeglichen zu halten. Mit einem Punkt Vorsprung (35:34) konnten wir das Spiel dann doch gewinnen.

Gegen Essen-Altendorf ging es gerade so weiter wie es aufgehört hatte. Im Normalzustand wäre ein Gewinn kein Problem gewesen, aber die vorherige Spielbeschreibung setzte sich nahtlos fort. Die Essener waren aber stärker als Rieschweiler und brauchten sich nicht nennenswert anzustrengen, um eine leichte Führung zu erspielen und zu halten. Sie gewannen mit 27:30. Damit schienen erst einmal alle Chancen für die oberen Plätze dahin zu sein.

Zu den Spielen gegen Bonn (25:30) und Markoldendorf (24:34) gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, die begonnene Spielweise wurde weitergeführt. An den Punktezahlen sieht man aber, was bei einer Leistung wie bei den Süddeutschen drin gewesen wäre. Rieschweiler sorgte dann aber dafür, dass wir noch eine zweite Chance bekamen: Sie gewannen gegen Essen, womit die letzten drei Plätze gleich viele Punkte hatten: Entscheidungsspiele mussten her. Rieschweiler hatte das Freilos, daher mussten wir zuerst nocheinmal gegen Essen ran. Eine Chance muss man aber nutzen wollen, so verloren wir wieder mit 15:18 (das Spiel ging nur zweimal 5 Minuten). Essen gewann dann auch noch gegen Rieschweiler (22:19), die (schon geduscht) wohl auch keine Lust mehr hatten, wonach wir als krönenden Abschluss des Samstags auch noch gegen Rieschweiler um den 4. Gruppenplatz spielen durften. Dieses Spiel wurde durch eine Schirientscheidung zu unserem Gunsten entschieden: In der letzten Sekunde ging, bei einer 1-Punkt-Führung, ein von Abra geschlagener Ball auf die Linie (wobei sich aber keiner so sicher war) und wir gewannen wieder mit einem Ball (20:19).

Der Sonntag bestand für uns dann nur noch aus 2 Platzierungsspielen mit einem recht starken Spiel gegen Waiblingen (32:24) und einem etwas schwächeren Spiel gegen die deutlich stärkere Mannschaft aus Altenbochum (30:36, dies sagt viel über die Stärke der anderen Gruppe aus).

In den restlichen Spielen dominierte Markoldendorf und setzte sich in einem schwachen Endspiel mit 32:27 gegen die eingebrochenen Aschen-Stranger durch. Ludwigshafen verlor mit 4 Bällen gegen Mahndorf im Spiel um Platz 3 und verpasste so knapp die letztjährige Platzierung, zeigte aber wieder, dass auch der Süden noch starke Mannschaften hat.

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