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Süddeutscher Meister!

An diesem Samstag wurden in Reutin (zusammen mit Weiler) die Süddeutschen Meisterschaften der Jugend ausgetragen. Abra, Chrissi, David und Niklas konnten alle Spiele für sich entscheiden, vor Waiblingen, Rieschweiler, Freiburg, Oberschopfheim und Wuchzenhofen.

Ausnahmsweise war das erste Spiel nicht gleich ein Duell gegen den stärksten Gegner. Oberschopfheim wurde deutlich mit 48-15 geschlagen. Unsere Annahme war zwar noch im Halfschlaf, Schlag und Angabe dafür aber umso sicherer.

Gegen Rieschweiler hieß es aufpassen, diese Mannschaft hat uns schon häufiger das Leben schwer gemacht. In der ersten halbzeit zeigte sich auch wieder, warum: Der Mittelmann von Rieschweiler nutzt im Schlag Schwächen sehr effektiv aus. Aber auch Chrissi und Abra konnten im Schlag viele Punkte einfahren, insgesamt reichte es in der ersten Halbzeit aber nur für eine 3-Punkte-Führung. In der zweiten Halbzeit kamen dann aber unsere Vordermänner langsam ins Spiel, sodass der Kampfgeist der Rieschweiler Mannschaft zusammenbrach und wir mit 37-28 gewinnen konnten.

Etwas knapper fiel das Spiel gegen die ungewohnt besetzte Mannschaft aus Waiblingen aus. Hier war zwar der Schlag aus dem Spiel effizient, da Chrissi aber die Angabe nicht ausführen wollte/konnte (unser Punktegarant), war die Punkteausbeute von der Grundlinie nicht so hoch. Der gegnerische Schlagmann verwandelte seine Bälle aber wie gewohnt recht häufig in Punkte. So konnte eine leichte Führung von uns zwar gehalten, aber nicht vergrößert werden, wir gewannen mit 29-25.

Wuchzenhofen konnten unsere Jungs danach ohne größere Schwierigkeiten mit 43-24 besiegen und schließlich ging es in das entscheidende Spiel gegen Freiburg.

Die Freiburger waren offensichtlich deutlich motivierter als unsere Vier, schon immer die Stärke von Freiburg. So konnten sie sich Anfang der ersten Halbzeit eine leichte Führung erspielen. Dann aber stabilisierte sich unser Spiel und die Freiburger wurden, wenn ohne Kampfgeist, dann zumindest auch ohne überhastetes Spiel, in Schach gehalten. Am Ende reichte eine knappe 2-Punkte-Führung für den Sieg und ersparte uns Entscheidungsspiele gegen, ja, Freiburg.

Auch abgesehen von unseren Spielen ging es in der Klasse der männlichen Jugend alles andere als langweilig zu. Im ersten Spiel hatte Freiburg gegen Rieschweiler deutlich gewonnen, Rieschweiler wiederum hatte Waiblingen besiegt und Waiblingen gegen Freiburg gewonnen. Diese drei Mannschaften hatten daher gleich viele Punkte und mussten nun noch die Plätze 2-4 ausspielen. Nur die ersten drei Plätze qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften, es ging also um was. Waiblingen hatte das Glück des Freiloses: Zuerst mussten Freiburg und Rieschweiler gegeneinander spielen, der Gewinner gegen Waiblingen. Sollte Waiblingen dann gewinnen, wären sie Zweiter, nur wenn sie verlieren würden, müssten sie gegen den Verlierer des ersten Spieles. Das ist ein Vorteil, da der Gewinner des ersten Spieles meist ziemlich platt ist. Und so kam es auch: Rieschweiler ließ Freiburg kaum eine Chance, die Freiburger hatten einfach keine Kraft mehr. Entsprechend kraftlos gingen die Rieschweiler, die kurz zuvor noch Waiblingen geradezu in den Boden gespielt hatten, in das Spiel um den zweiten Platz und verloren gegen die stark spielenden Waiblinger. Damit war Freiburg aus den Qualifikationsrängen raus.

Auf den Deutschen in Ludwigshafen Ende April sind wir nun in einer Gruppe mit Platz 1 und 3 aus dem Westen, Platz 2 aus dem Norden und Rieschweiler. Das ist die vermeintlich einfachere Gruppe, in der anderen sind nämlich Platz 1 und 3 aus dem Norden, gewöhnlich ist das die schwierigere Aufgabe. Es besteht also Hoffnung, dass wir dieses Mal nicht nur um die hinteren Plätze mitspielen müssen.

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